Agenda 51/14

Am 16.12.2014 von Haruki

Smappee: Stromsparen leicht gemacht

Stromsparen ist sinnvoll. Nicht nur, weil es den eigenen Geldbeutel schont: Man leistet auch noch seinen ganz persönlichen Beitrag dazu, die Umwelt zu schonen und der wachsenden Bedrohung durch Energieknappheit Herr zu werden. Leider wird die wohl gemeinte Absicht, Energie zu sparen, allzu häufig von der eigenen Unwissenheit torpediert. Wer weiß schon, welche Geräte im eigenen Haushalt die größten Energiefresser sind und wo sich Einsparpotenziale verstecken? Genau an dieser Stelle möchte “Smappee” als Kombination aus Sensor und App Abhilfe schaffen. Und so geht’s: Der Sensor wird einfach an das Hauptkabel im Sicherungskastens geklemmt und überwacht so den Energieverbrauch des gesamten Hauses. Der Clou dabei ist, dass “Smappee” die individuelle „elektronische Signatur“ jedes einzelnen Elektrogeräts erkennt und so dessen Verbrauch spezifisch bestimmen kann. Musste man bisher zur genauen Erfassung des Stromverbrauchs jedes einzelnen Gerätes noch überall einen eigenen Strommesser installieren, ist mit „Smappee“ nur noch ein einziger Sensor nötig.

 

Die App selbst wirkt clean und aufgeräumt und stellt die wichtigsten Informationen mithilfe weniger grafischer Übersichten vor. Über drei Kreise werden mein Energieverbrauch, der Leerlaufverlust meiner Geräte und – falls ich eine Solaranlage haben sollte – auch deren Energieertrag dargestellt. Welchen Betrag ich am Monatsende auf meiner Stromrechnung zu erwarten habe, rechnet mir die App zudem praktischer Weise gleich mit aus. Über eine Darstellung des Zeitverlauf wird zudem sichtbar, wann genau ich die Geräte ein- und ausgeschaltet habe und zu welchem Zeitpunkt mein Stromverbrauch am höchsten war. Praktisch: Auch von unterwegs können die Daten eingesehen werden. Verfügt man im eigenen Haus bereits über Smart-Plugs, können die über die App angesteuert werden und so der Energiehaushalt auch von unterwegs justiert werden.

 

„Smappee“ will den Nutzer nicht einfach nur mit dem eigenen Energieverbrauchen konfrontieren. Die App nimmt uns auch an die Hand, wenn es darum geht, ihn bewusst zu senken. Denn sie bewertet uns und unseren Verbrauch und schlägt mögliche Einsparpotentiale aktiv vor. Neben allgemeinen Tipps zum Energiesparen, informiert sie uns auch, welche Geräte im Vergleich mit anderen überdurchschnittlich viel Strom verbrauchen. „Smappee“ ist eine super Sache. Wo andere Unternehmen die ehrgeizige Vision eines komplett vernetzten, intelligenten Hauses verfolgen, die für Otto-Normalverbraucher kaum zu bezahlen sind, liefert „Smappee“ eine kostengünstige Alternative, die sich in jedem Haushalt einfach installieren lässt. Die Einfachheit der Anwendung macht „Smappee“ zu einem Türöffner, der die futuristisch anmutenden Konzepte für Smart Homes heute schon umsetzbar macht.

Artikel kommentieren

Ähnliche Beiträge