Agenda 33/14

Am 11.08.2014 von Haruki

Smart-Shopping für Männer: Zwei Erfolgsmodelle, die das Beste aus On- und Offline-Shopping kombinieren

Es ist eine alte Weisheit, die sich augenscheinlich immer noch einen hohen Wahrheitsgehalt in sich trägt: Männer shoppen nicht gerne. Zumindest tun sie es nicht so gerne und nicht mit derselben Leidenschaft wie es Frauen tun. Das bedeutet trotz allem nicht, dass Männer heute darauf verzichten wollen, sich modisch zu kleiden. Der Service “Outfittery” hat die Vorteile von On- und Offline Shopping für Männer erfolgreich in ein Geschäftsmodell übersetzt, indem er eine persönliche und individuelle Einkaufs- und Typenberatung im Internet anbeitet.

 

Anna Alex, COO der Outfittery, spricht nun über ihr Geschäftsmodell auf der GDI-Handelstagung am 11. und 12. September. Neben ihr auf dem Podium wird Nadia Shouraboura stehen, eine ehemalige Amazon Top-Managerin, die ebenfalls ihr neues Konzept vorstellen wird: Mit “Hointer” will sie Vorteile digitaler Algorithmen in den physischen Retail hinein verlängern. Wie das gehen soll? Nun, der Kunde sucht im Laden über einen QR-Code das passende Produkt für sich aus und bekommt es vollautomatisch in der passende Größe in die Kabine geliefert. Getreu der amazon Logik “andere Kunden kauften auch” können weitere, passende Produkte direkt in die Kabine bestellt werden. Für die Verkäufer bedeutet das, dass sie sich nicht mehr in erster Linie um die Warenverfügbarkeit im Laden kümmern müssen, sondern mehr Zeit für die Beratung ihrer Kunden aufwenden können. Hointer macht es möglich, Kundenwünsche automatisiert zu erfassen und Geschmacksprofilen zuzuordnen. Neu daran ist, dass diese Mechanik auch offline funktioniert: Der physische Handel wird an den Stellen, an denen er der Digitalisierung nicht zum Opfer fällt, von ihr lernen und sie als Mehrwert begreifen. Als Technologie, die auch auf der physischen Fläche neue, smarte Einkaufserlebnisse schaffen kann.

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