Agenda 33/14

Am 11.08.2014 von Haruki

Digital Payment: Was analoge Banken auf dem Weg zur Digitalisierung lernen müssen

In den USA treten 80% der Kunden im Schnitt bis zu zweimal pro Tag mit ihrer Bank in Kontakt, um digitale Transaktionen durchzuführen – zunehmend über mobile Devices. Die wenigsten Banken haben es bisher verstanden, digitalen Kontaktpunkte für sich zu erschließen und produktiv zu machen. Immer mehr digitale Lösungen nativ digitaler Player entstehen und sind im Markt erfolgreich, während analog denkende Banken zunehmend den Kontakt zum Kunden an einer der wichtigsten Schnittstellen verlieren.

 

In einer aktuellen Untersuchung zeigt McKinsey 3 Strategien für Banken auf, die sie ins digitale Zeitalter führen sollen. Bei allen drei Ansätzen geht es im Kern um das Knüpfen strategischer Partnerschaften: Je weiter sich Banken auf die Player zubewegen, deren Geschäftsmodelle auf digitaler Wertschöpfung basieren, je besser gelingt es Ihnen, ihre Leistungen weiterhin erfolgreich am Markt zu platzieren und zu positionieren. Momentan überlassen die Banken das Spielfeld zu sehr neuen digitalen Anbietern, die Infrastruktur und IT-Systeme des Bankensektors nutzen, ohne die sie ihre “digital payment services” gar nicht anbieten könnten. Doch noch immer fällt es klassischen Banken schwer, aus “digitalen Kundenbedürfnissen” auch “digitale Produkterlebnisse” zu entwickeln. Dabei wird in einer Welt, in der der bargeldlose Zahlungsverkehr immer wichtiger wird, auch die Rolle der Banken immer wichtiger. Sie sind nun aufgefordert, ihre digitale Rolle aktiver zu gestalten.

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