Agenda 21/14

Am 19.05.2014 von Haruki

Wie der Kunde zum Produkt kommt und umgekehrt

Online einkaufen, bezahlen und möglichst unmittelbar danach das Produkt in den Händen halten – das ist derzeit das Thema, das den Onlinehandel beschäftigt. Zielsetzung ist es, die Kaufbarrieren immer weiter herunter zu setzen und für jedes Bedürfnis, das optimale Lösungsangebot zu schaffen. Hier führen unterschiedliche Wege zum Ziel – allen gemein ist der Gedanke, den Prozess für den Konsument so bequem wie möglich zu machen. So hat der Paymentanbieter Square in den USA eine neue App namens Square Order auf den Markt gebracht, mit der Kunden vorab Bestellungen in Coffeeshops, Cafés und anderen Läden aufgeben und auch bezahlen können, bevor sie das gewünschte Produkt dann vor Ort abholen. Mit diesem Konzept unternimmt Square nun einen neuen Versuch, im “Mobile Payment”-Segment Fuß zu fassen, nachdem das Unternehmen mit der Payment-App Wallet nicht erfolgreich war. Durch den Service des Vorbestellens erhofft man sich erhöhtes Konsumenteninteresse – für das die Händler auch ordentlich zahlen sollen: Bis zu 8 Prozent will Square für gelungene Transaktionen über die App einbehalten. Für Take-Away-Produkte oder solche, die vor Ort konsumiert werden, könnte Square Order tatsächlichen Mehrwert bieten, da die Wartezeit reduziert wird. Schauplatz Nummer 1 bleibt die Verkürzung der Lieferzeiten, um ein möglichst bequemes und unmittelbares Produkterlebnis zu erlangen und darüber Impulskäufe weiter anzutreiben. So kooperiert nun neben Conrad, Cyberport und Mercedes Benz auch Media-Saturn, die Firma hinter Media Markt und Saturn Deutschland, mit Tiramizoo, um bestellte Waren innerhalb von 180 Minuten nach der Bestellung zur Haustür zu bringen. So sollen auch Online die Impulskäufe gefördert werden, da nicht lange auf die Lieferung gewartet werden und man sich bei sperrigen Gütern auch keine weiteren Gedanken bzgl. der  Transportmöglichkeit machen muss.

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