Agenda 8/14

Am 17.02.2014 von Haruki

“House of Cards”: Der berechnete Erfolg

“Netflix” gehört zu den wenigen Unternehmen im TV-Bereich, die bereits stark data-driven operieren und es wird stetig an der Verbesserung von Algorithmen gearbeitet, mit deren Hilfe sich der zukünftige Erfolg eines TV-Formats prognostizieren lassen soll. Dazu wird das Nutzungsverhalten der User mathematisch analysiert, was genaue Aussagen über die Präferenzstrukturen hinsichtlich Genre, Schauspieler, Regisseur, verwendeter Musik und Inhalt ermöglicht. Auf Grundlage dieser Daten war es “Netflix” beispielsweise möglich, ein Gebot von 100 Mio-US-Dollar für die Rechte an „House of Cards“ im Streit mit „HBO“ zu rechtfertigen. Dass sich dieses Investment ausgezahlt hat, wird nun erneut mit Release der zweiten Staffel deutlich. Der Hype um die Serie kam einem gleich. Spannend hierbei ist vor allem die Form in der „House of Cards“ ausgestrahlt wird: Die ganze Staffel wird auf einmal veröffentlicht, anstatt sie traditionell in einem wöchentlichen Format auszustrahlen und bedient damit ein neues  Muster im TV-Konsum: . Der marathonartige Konsum ganzer Serien innerhalb kürzester Zeit erfreut sich zunehmend größerer Beliebtheit. Schon bei der ersten Staffel „House of Cards” konnte “Netflix” eine „regelrechte Sonntagsorgie” damit auslösen. Das Beispiel “Netflix” zeigt, dass traditionelle Fernsehforschung durch TV-Panels nicht mehr zeitgemäß zu sein scheint, da sich durch individuelles Tracking der Streamingdienste sehr komplexe Muster im Zuschauerverhalten erkennen lassen und nicht nur Einschaltquoten und Zielgruppen gemessen werden.

Ein Erfolgsbeispiel für den sinnvollen Einsatz von „Big Data“ liefert der amerikanische Streamingdienst „Netflix“. Er gehört zu den wenigen Unternehmen im TV-Bereich, die bereits stark Data-driven operieren. Bei „Netflix“ wird stetig an der Verbesserung von Algorithmen gearbeitet, mit deren Hilfe sich der zukünftige Erfolg eines TV-Formats prognostizieren lassen soll. Dazu wird das Nutzungsverhalten der User mathematisch analysiert, was genaue Aussagen über die Präferenzstrukturen hinsichtlich Genre, Schauspieler, Regisseur, verwendeter Musik und Inhalt ermöglicht. Auf Grundlage dieser Daten war es “Netflix” beispielsweise möglich, ein Gebot von 100 Mio-US-Dollar für die Rechte an „House of Cards“ im Streit mit „HBO“ zu rechtfertigen. Dass sich dieses Investment ausgezahlt hat, wird nun erneut mit Release der zweiten Staffel deutlich. Der Hype um die Serie kam einem „Medien- und Massenereignis“ gleich. Spannend hierbei ist vor allem die Form in der „House of Cards“ ausgestrahlt wird: Die ganze Staffel wird auf einmal veröffentlicht, anstatt sie traditionell in einem wöchentlichen Format auszustrahlen und bedient damit ein neues  Muster im TV-Konsum: „Binge Viewing“. Der marathonartige Konsum ganzer Serien innerhalb kürzester Zeit erfreut sich zunehmend größerer Beliebtheit. Schon bei der ersten Staffel „House of Cards” konnte „Netflix” eine „regelrechte Sonntagsorgie” damit auslösen. Das Beispiel „Netflix“ zeigt, dass traditionelle Fernsehforschung durch TV-Panels nicht mehr zeitgemäß zu sein scheint, da sich durch individuelles Tracking der Streaming-Dienste sehr komplexe Muster im Zuschauerverhalten erkennen lassen und nicht nur Einschaltquoten und Zielgruppen gemessen werden.

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