Agenda 6/14

Am 03.02.2014 von Haruki

Neue Payment-Möglichkeiten: Konkurrenz für Kreditkartenbetreiber

Die Zahlung per Kreditkarte bringt den etablierten Kreditkartenbetreibern jährlich 50 Milliarden Euro an Rückflüssen, die Unternehmen als Kosten verbuchen müssen. Vor allem der Einzelhandel klagt über die hohe finanzielle Belastung. Es wundert deswegen nicht, dass er sich zunehmend auf die Suche nach alternativen Bezahlmethoden macht: Ob Bitcoins, Payment via Amazon oder mobile Payment von Apple – alternative Zahlungsmöglichkeiten sind im Kommen, denn sie reduzieren die Menge der einzelnen Transaktionen und führen stattdessen virtuelle Kundenkonten auf Guthabenbasis – ohne diese Guthaben zu verzinsen. In Kontexten, die zunehmend durch Micro-Payment Angebote geprägt sind, werden Kreditkartenbetreiber so unter Druck gesetzt. Denn die Vertrauens- und Nutzenbeziehung besteht in erster Linie zwischen Anbietern, wie Amazon oder Apple, und ihren Abnehmern und erst in zweiter Linie zwischen Abnehmern und Finanzdienstleistern, wie Visa oder Mastercard.

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