Agenda 6/14

Am 03.02.2014 von Haruki

Hardware- versus Service-Innovation

Den Beitrag deutscher Hersteller zum sogenannten „Internet of Things“ bringen zwei Artikel auf “Smarter Service” gut auf den Punkt: Während hierzulande mit traditionell deutscher Ingenieursdenke an Hardware und Grundlagen für vernetzte Produkte geforscht wird, setzen Start-ups wie Nest aus den USA auf vorhandene Technologien auf, wie zum Beispiel das Betriebssystem “Android”. Sie stellen technische Fragen zurück und kümmern sich stattdessen zuerst um den User und die Frage, auf welche Art der potenziell den größten Nutzen aus der Technologie ziehen kann. Eine hardwaregetriebene Produktentwicklung hingegen macht sich oft viel zu spät Gedanken über den zukünftigen Nutzer, seine Bedürfnisse und Anwendungskontexte und geht so das Risiko ein, Produkte an Marktbedürfnissen vorbei zu entwickeln. Wenn uns der technologische Fortschritt etwas lehrt, dann dass sich Konsumenten- und Anwenderbedürfnisse langsamer verändern als technologische Möglichkeiten. Warum also bei der Technologie beginnen und nicht beim Nutzer?

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