Agenda 3/14

Am 13.01.2014 von Haruki

Start-ups implementieren Mitarbeiter-Beteiligungsmodelle

Personen in Führungspositionen sind in der Regel bestrebt, den Gesamterfolg ihres Unternehmens voranzutreiben, nicht zuletzt, weil häufig ein Teil ihrer Vergütung an die Performance ihres Unternehmens gekoppelt ist. Ein Beispiel dafür, wie persönliche Ziele mit den Unternehmenszielen korrespondieren können. Ein Mechanismus, den sich deutsche Start-ups wie Wooga und Zalando zunutze machen. Durch die Implementierung von ESOP-Programmen (Employee Stock Ownership Plan) sollen Mitarbeiter der operativen Ebene mit Anteilen ihres Unternehmens ausgestattet und somit stärker intrinsisch motiviert werden. Im Falle eines möglichen Börsengangs versprechen die Anteile nämlich erhebliche finanzielle Rückflüsse. Alle Mitarbeiter werden dazu angehalten, zu kleinen Unternehmern im Unternehmen zu werden, die ihr Handeln voll und ganz auf den Gesamterfolg des Unternehmens ausrichten. Start-Ups nutzen Mitarbeiter-Beteiligungsmodelle somit als Instrument zur Schaffung von organisationalen Commitment. Dies könnte vor allem auch ein Ansatz für etablierte Unternehmen sein, deren Mitarbeiter auf den unteren Hierarchiestufen Motivation vermissen lassen.

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