Agenda 2/14

Am 06.01.2014 von Haruki

Erster digitaler Videospiel-Designer entwickelt

Wissenschaftlern der „University of London“ soll es gelungen sein, ein Programm zu entwickeln, das in der Lage ist, selbstständig Videospiele zu entwickeln. „Angelina“, so der Name des Programms, kann nicht nur neue Spielwelten berechnen sondern sogar kreative Aufgaben im Gamedesign übernehmen, wie etwa die Entwicklung einer Rahmenhandlung. Das Ergebnis vermag zwar momentan noch niemanden zu überwältigen, erinnert es doch mehr an alte 16-Bit-Klassiker als an zeitgemäße Spiele. Die Weiterentwicklung von Technologie, Rechenleistung und Konnektivität lässt aber den Mythos der “Unendlichen Geschichte” vorstellbar werden: Die Utopie des nicht mehr endenden Spiels rückt in Sichtweite. Dennoch bleibt die Frage, ob Programme wie „Angelina“ langfristig in der Lage sein werden, mehr als Erfüllungsgehilfen menschlicher Inspiration und Innovationskraft zu sein.

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