Agenda 51/13

Am 16.12.2013 von Haruki

Das „Internet of Things“ und seine Implikationen

Wenn wir vom „Internet of Things” sprechen, denken wir an physische Gegenstände, die digital steuer- und verknüpfbar sind. Die Lampe, die per Smartphone gesteuert wird, das Thermostat, das lernt, wann wir Zuhause sind. Aber wie weitreichend die Implikationen des „Internet of Things” für unseren Alltag sein werden, ist uns noch nicht bewusst. Der Artikel „The Internet of Things will replace the web” gibt einen guten Überblick darüber, was uns in Zukunft erwartet: So genannte unsichtbare Buttons, die allein durch das Betreten eines Raumes oder einer bestimmten Zone aktiviert werden und automatisch Aktionen auslösen – und zwar abgestimmt auf unterschiedliche Variablen wie Uhrzeit, vorangehendes Verhalten, persönliche Vorlieben und vieles mehr. Die Gegenstände und Räume um uns herum entwickeln ein Eigenleben und passen sich permanent an uns und unser zu erwartendes Verhalten an. Das ist komfortabel, hat aber auch Nachteile: Einfach offline gehen scheint in diesem Szenario kaum mehr denkbar, und wir werden uns noch gläserner machen müssen, als wir es ohnehin schon sind.

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