Agenda 35/13

Am 26.08.2013 von Haruki

Notruf-Drohnen mit Defibrillatoren

Im Alltag begegnen uns Mini-Drohnen vor allem auf Veranstaltungen, wo sie für Film- oder Bildaufnahmen aus der Luft eingesetzt werden. Auch die Inspektion von Brückenschäden und Schäden an Hochhäusern wird mit kleinen Drohnen mit einem Meter Rotorendurchmesser und weniger als 5 kg Gewicht durchgeführt. Der Verein Definetz möchte solche Drohnen in Zukunft zur schnellen Hilfe bei plötzlichem Herztod einsetzen. Gemeinsam mit dem Technologieunternehmen Height-Tech stellte der Verein einen Prototypen vor, der GPS-gesteuert einen Patienten in schwer zugänglichen oder ländlichen Gebieten anfliegen und einen Defibrillator absetzen kann. Noch gibt es eine rechtliche Hürde, da diese Geräte nur mit menschlicher Überwachung geflogen werden dürfen, die Hersteller halten jedoch eine Gesetzesänderung in den kommenden fünf Jahren für wahrscheinlich.

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