Agenda 31/13

Am 29.07.2013 von Haruki

Forscher hacken Auto

Dass die fortschreitende Digitalisierung unserer Umwelt neben vielen Vorzügen auch neue Gefahren birgt, ist bekannt, lässt aber kaum jemanden an der Hoffnung in Fortschritt zweifeln. Wie diese Gefahr genau aussehen kann, beweist ein Versuch aus den USA: Zwei Computertechniker haben ihren Laptop an in die Bordelektronik eines Autos angeschlossen, mit mittlerem Aufwand gehackt und kurzerhand die Bremsen deaktiviert, das Gas vom Laptop aus gesteuert, Anzeigen für km/h und Sprit durchdrehen lassen und andere Funktionen des Autos aus dem Machtbereich des Fahrers übernommen. Was diese technischen Möglichkeiten in den falschen Händen bedeuten könnten, will man sich gar nicht ausmalen.

Auch wenn Autoproduzenten dem noch widersprechen, berichten ähnliche Experimente bereits von Auto-Hacks über kabellose Verbindungen oder gar Audio-CDs im CD-Spieler des Autos. Von den Wissenschaftlern waren diese Versuche als Test und Warnung an Produzenten gedacht, die ihre Maschinen mit komfortabler aber unsicherer Elektronik ausstatten; genauso interessant sind sie aber auch für Verbraucher, die sich auf diese Elektronik verlassen wollen.

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