Agenda 31/13

Am 29.07.2013 von Haruki

Smartphone fördert Stress

Inzwischen hat jeder dritte Deutsche ein Smartphone und die praktischen Helfer sind in so vielen Situationen präsent, dass man sich fragt, wie man Arbeit und Alltag eigentlich vor 10 Jahren organisiert hat. Jetzt hat der Psychologe Richard Balding von der Universität Worcester belegt, dass der Einfluss von Smartphones auf unser Leben nicht nur praktischer Natur ist, sondern auch Druck ausübt. So konnte er eine Übereinstimmung finden zwischen dem Stresslevel eines Probanden und der Häufigkeit, mit der dieser auf seinem Handy nach nach neuen Ereignissen schaut. Diese zwei Phänomene können sich gegenseitig bedingen: So führt ein hoher Workload dazu, häufiger das Smartphone zu checken, was wiederum zu mehr Druck führt. Baldings Konsequenz ist, dass es in angespannten Situationen produktiver sein kann, das Handy aus der eigenen Reichweite zu verbannen.

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