Agenda 27/13

Am 01.07.2013 von Haruki

Spotify für den Zeitschriftenmarkt

Das schwedische Unternehmen „Readly“ möchte zum Spotify für Zeitschriften werden. Das Start-up bietet Lesern für eine Pauschale von umgerechnet 11 Euro uneingeschränkten Zugang zu 80 digitalen Print-Titeln. Die Verlage bekommen nutzungsabhängig 70 Prozent der Einnahmen. Was derzeit noch fehlt: Die einzelnen verfügbar gemachten Artikel sind nicht verschlagwortet. Eine titelübergreifende, themenbezogene Suche ist bislang also nicht möglich.
Facebook geht hier den umgekehrten Weg und erspart uns die Suche nach relevanten Inhalten, indem es den Inhalten beibringt, uns zu finden: Das soziale Netzwerk entwickelt einen „Social Reader”, der Diensten wie Flipboard Konkurrenz machen soll, indem er automatisch Nachrichten zusammenstellt, die sich aus Geschmack und Empfehlungen des Freundeskreises ableiten.

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