Agenda 26/13

Am 24.06.2013 von Haruki

Google ändert sein Einstellungsverfahren

„Wie viele Golfbälle passen in ein Flugzeug?“ Fragen dieser Art, auch bekannt als Brainteaser, mussten Bewerber bisher beantworten, die bei Google anheuern wollten. Allerdings hat das Unternehmen nach einer Analyse seines Human Resources Bereichs festgestellt, dass es keinerlei Zusammenhang zwischen dem guten Bestehen dieses Bewerbungstestes und den tatsächlichen Leistungen im Job erkennbar war. Ähnliches galt im Übrigen für gute Abschlussnoten. Google setzt nun stattdessen auf „Behavioural Interviewing” und stellt neue Fragen wie: „Geben Sie ein Beispiel für eine schwierige Situation und wie Sie diese gelöst haben.“ Was ist an dieser Art der Fragestellung anders? Im Gegensatz zu rein personen- und intelligenzbezogenen Fragestellungen wird hier der Kontext mitgedacht. Eine vom Intellekt her hoch begabte Person im falschen Kontext eingesetzt kann total nutzlos sein. Was Google verstanden hat, ist dass sich der Wert eines Arbeitnehmers daran bemisst, wie gut er seine Fähigkeiten in einem bestimmten Kontext einsetzen kann.

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